Alle schlecht geschlafen auf 5000m, denn die Nacht war lang, bis nach Mitternacht nebelig, windig, kalt, feucht und von Schneefall, aber danach von einem unglaublichen Sternenhimmel geprägt. Der strahlende Morgen entschädigte uns für alles. A Cup of Coffee und ein prächtiges Frühstück unter freiem Himmel mit Tisch und Stühlen. Fast schon etwas dekadent.

Heute war eine Entscheidung für den morgigen Gipfeltag zu treffen. Wir sind aktuell auf 5000 und unser Ziel ist der Larky Peak auf ca. 6200 südseitig zu unserem Lager gelegen. Zweifel an unserer Fitness und Akklimatisation kamen langsam in uns auf. Klar nach dieser Nacht, in der der Einstig in den Schlafsack schon Atemnot hervorrief. Zwei weitere Ziele auf der Südseite wurde in die Diskussion und Entscheidungsfindung aufgenommen und als leichter machbar eingestuft.

Wir gingen eine kurze Runde um die Optionen zu prüfen und diese nochmals beim Laufen durchzusprechen. Etwas später wurde sogar die Option, die Verweildauer im Camp auf 2 statt 3-4 Nächte zu reduzieren angesprochen, aber schlussendlich rasch verworfen.

Wir entschieden uns für eine leichte Variante auf der Südseite auf 5300 mit der jeder einverstanden war. Der nãchste Tag bestätigte uns die Richtigkeit unserer Entscheidung. Wir ließen uns den restlichen Tag einfach treiben, unsere Porter verbrachten die Zeit mit intensiven Kartenspiel und alle trafen sich nach Sonnenuntergang im Küchen-Diningzelt. Die Nacht schien gut zu werden und versprach einen Sternenhimmel. Für mich war schnell klar, noch vor dem Essen einen guten Platz für meine 5D zu finden und das Zeitraffer Equipment parat zu machen. Ein voller Erfolg, wie sich am nächsten Morgen herausstellte. Milky Way und wake up waren gut im Kasten. Andere fahren in die Attakama Wüste, wir eben nach Nepal 😉

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