Die Vorbereitung auf die heurige Saison stand unter keinem guten Zeichen. Gerd und Björn mussten sich nach deren Unfall bereits Ende Mai von der Saison verabschieden und ihre Startplätze bei den Seven Summits weitergeben.  Rigo hatte immer noch mit seinen Knieproblemen zu kämpfen und musste zweimal unters Messer. Und zu guter Letzt dann noch Sali, welcher sich 3 Wochen vor den Summits einen Kapselriss zuzog. Den Sommer über gab es daher aufgrund den Verletzungen einiger unserer Crew-Mitglieder nur wenige gemeinsame Touren und keine Berichte auf unserem Blog. Der nächste Sommer kommt bestimmt.

Es war soweit – Samstag, 10.09.2016 – 02:00 – Startschuss beim Holzschopf in Schröcken. Die Wetteraussichten vielversprechend und unsere Crew absolut motiviert. Robert und Renato zogen mit einem zügigen Tempo voraus. Der Rest der Bande, bestehend aus Sali, Fliasa, Rigo, Primus und Silvia reihten sich eher in den hinteren Plätzen des ersten Startblocks ein um vorerst etwas kraftsparend loszulaufen. Fortlaufend folgten Gipfelfotos und Infos von den aktuellen Positionen der einzelnen Teams. Schon vor dem Hochberg hatte sich unsere Hauptgruppe aufgesplittet. Sali musste aufgrund seines Kapselrisses Tempo rausnehmen und schlussendlich dann nach dem Mohnenfluhsattel zum Wohle seines Fußes leider aufgeben. Dennoch, 4 Gipfel mit solch einer Verletzung – starke Leistung. Silvia, welche zu diesem Zeitpunkt noch mit Sali unterwegs war, entschied sich alleine weiter zu kämpfen. Robert meldete sich bereits Mitte Nachmittag aus dem Ziel. Er meisterte die Summits in einer sagenhaften Zeit von 13,5 Stunden (einschließlich Salober). Herzliche Gratulation an unseren Steirer!!!

Der Rest der Bande kämpfte tapfer weiter. Kleinere Gebrechen wie Nasenbluten und starke Knieschmerzen schlichen sich langsam ein. Kein Grund aufzugeben. Inzwischen war auch Renato, welcher übrigens den Startplatz von Gerd übernommen hatte, in einer ebenfalls starken Zeit von 15 Stunden ins Ziel gekommen. Rigo, Fliasa und Primus hatten nur noch die Höferspitze vor sich, während Silvia noch auf dem Weg zum Hochtannbergpass war. Nach knapp mehr als 17 Stunden erreichten unsere 3 Jungs das Ziel. Als Zielempfangs-Team ließen wir es uns nicht entgehen, eine kleine Sektdusche für unsere Finisher zu veranstalten. Björn und Gerd fieberten den ganzen Tag mit und freuten sich riesig über den Zieleinlauf ihrer Jungs. Bereits jetzt ist klar, die Summits müssen nochmals gemeinsam als Gruppe angerissen werden. Last, but not least – Silvia, die Björns Startplatz übernommen hat, schafft die Summits in 20,5 Stunden. Herzliche Gratulation für diesen Kampfgeist!

Es wiedermal eine tolle Tour und bereits das vierte Jahr hintereinander, dass einzelne Teammitglieder oder unsere „Gomr ge luaga“-Truppe bei den Summits mit von der Partie waren. Alle guten Dinge sind 5…

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