Kaum zu glauben, aber mehr als ein Jahr war die gesamte GOMR GE LUAGA Truppe nicht mehr miteinander am Berg unterwegs. Die Verletzungen der vergangenen Saison sind leider noch gegenwärtig, aber soweit im grünen Bereich, dass wir uns der Zimba wieder einmal stellen konnten. Die Mannschaft war in freudiger Erwartung endlich wieder gemeinsam durchstarten zu können.

Im letzten Juli Wochenende war es soweit. Das Hochzeitsgeschenk von Nadine und Sali konnte nun verspätet eingelöst werden. Unsere Truppe, einschliesslich Nadine – die bessere Hälfte von Sali alias „Salo-Wandro“ – wanderte am Freitag von Brand aus gemütlich zur Sarotla-Hütte. In gewohnter Weise wurden wir von Andi und Elfi herzlich auf der Hütte empfangen und durften einen angenehmen Abend  geniessen. Grosse Sprüche, das ein oder andere Bier und das von Primus selbst gemachte „Zirbile“ sorgten für Stimmung. Der frühe Aufbruchszeitpunkt sorgte noch für reichlich Diskussionsstoff.

Am Samstag ging es bereits bei Tagesanbruch los. Der Wetterbericht hatte für den späteren Nachmittag Gewitter vorausgesagt. Deshalb, und auch einer möglichen Staufgefahr an der Sohmplatte zu entgehen, entschlossen wir uns für die Early-Bird-Variante. Weder Stau noch der erwartete Wetterumsturz stellten sich ein…und es war gut so. Den üblichen Weg auf’s Zimbajoch und gleich weiter zur Sohmplatte konnten wir zügig hinter uns bringen. Am Zimbajoch wehte ein kühles Lüftchen, doch jetzt in der spannenden Passage, kam die Sonne durch und erwähnte Fels, Mann und Frau. Übrigens hat sich bei der Sarotla noch ein weiterer Gipfelasprirant zu uns gesellt. Nadine’s Kumpel Schorn komplementierte unsere Truppe.

Aufgeteilt in zwei Seilschaften kraxelten wir über die Sohmplatte dem Gipfel entgegen. Komischerweise war trotz des guten Wetter’s wenig los. Etwas schwerfällig und langsam – was bei zwei 4er- Seilschaften auch nicht anders zu erwarten ist – standen wir am späteren Vormittag auf dem Gipfel. Bei einer feinen Jause, Gipfelschnaps und genialer Fernsicht genossen wir fast eineinhalb Stunden auf dem Gipfel. Den Abstieg versuchten wir erstmalig über die Abseilpiste des Nordostgrates. Eine zeitsparende und interessante Variante zum Abstieg über die Westroute. Die Hitze nahm zwischenzeitlich deutlich zu, was unseren Wunsch auf ein kühles Getränk verstärkte. Im Stechschritt ging es Richtung Sarotla. Nach einer flüssigen und festen Stärkung traten wir die Heimreise ins Tal an.

Um unsere Comeback-Tour und Nadine & Sali’s Hochzeits-Tour einen angemessen Abschluss zu verleihen, ging es noch zu einem gemütlichen Abendessen ins Gasthaus Rössle in Nenzing.

 

Fazit:

Gelungenes Comeback, Hochzeits-Geschenk eingelöst, Hüttenruhe nur leicht ausgereizt, wenig Verkehr trotz gutem Wetter, neue Abstiegsvariante tip-top…..Lust auf mehr…

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